Gesellschaft - Nosotras Aargau wird für ihr Engagement ausgezeichnet
Die Organisation Nosotras Aargau erhält dieses Jahr den Preis der Berner Stiftung für Freiheit und Menschenrechte. Sie wird für ihr Engagement ausgezeichnet, Migranten-Familien bei der Integration zu helfen.

Ein Schwerpunkt der Arbeit bilden ausländische Frauen, die durch ihre Männer Gewalt erleben. Mit dem Preis werde der unermüdliche, ehrenamtliche Einsatz zugunsten der Beratung, Information und Prävention ausgezeichnet, schreibt die Stiftung für Freiheit und Menschenrechte in ihrer Mitteilung vom Dienstag.

Der Preis wird alle zwei Jahre an Organisationen oder Personen verliehen, die sich in besonderem Masse für die grundlegendsten Freiheits- und Menschenrechte einsetzen und ein grosses persönliches Engagement dafür aufbringen. Der Preis ist mit 10'000 Franken dotiert.

Seit der ersten Preisverleihung im Jahr 1973 wurden 26 Personen ausgezeichnet, darunter zum Beispiel der Dalai Lama und der frühere Uno-Generalsekretär Boutros Boutros-Ghali. quelle sda update 15.11 2018

Neues Internetportal legt zu: Deutlich mehr User/-innen.

Seit mehr als einem Jahr aufgeschaltet. Und die Quoten gehen nach oben. Das neue Internetportal für das Zurzibiet gewinnt an Fahrt. Was jedoch noch fehlt: Werbekunden. Setzen Sie sich unverbindlich mit der Redaktion in Verbindung und werben Sie auf dem neuen Regio-Onlinepoartal!

 

Lengnau: Verein Doppeltür erwirbt historisches Doppeltürhaus

 Der Verein Doppeltür hat an seiner GV vom Montag beschlossen, ein historisches Doppeltürhaus im Surbtal zu erwerben. Damit kommt das Vermittlungspro-jekt Doppeltür einen wichtigen Schritt weiter. Mit dem Haus erhält das Projekt ein Zent-rum und Herzstück, welches das christlich-jüdische Zusammenleben in früheren Zeiten erlebbar macht. Dieser Meilenstein geht einher mit der Professionalisierung der Vereinsstrukturen.

 

An zentraler Lage im aargauischen Lengnau kann der Verein Doppeltür eine historische Liegenschaft erwerben. Der Verein will das einzigartige, historische Erbe, sowie das Zusammen-leben von Juden und Christen in den Dörfern Lengnau und Endingen im Surbtal sichtbar und erlebbar machen. Im 18 und 19. Jahrhundert wurde die jüdische Bevölkerung der Schweiz gezwungen, sich ausschliesslich im Surbtal niederzulassen. In der Folge entwickelte sich ein Neben- und Miteinander von Christen und Juden – Tür an Tür. Davon leitet sich der Name des Projekts Doppeltür ab. Mit dem Erwerb des Doppeltürhauses stellt der Verein wichtige Weichen für die Zukunft.

Doppeltür fördert Dialog und Kultur

Die Liegenschaft, in direkter Nähe zur Synagoge und zum Dorfzentrum, nimmt eine wichtige Funktion ein. Das Haus soll das Herzstück des Projekts bilden. Die Nutzungsmöglichkeiten der Liegenschaft sind vielfältig. Besucher sollen die Möglichkeit erhalten, den damaligen Alltag von Christen in einem Doppeltürhaus zu erleben. Weitere Räume sollen Platz für Vorträge, Kleinkonzerte und Ausstellungen bieten. Lukas Keller, Präsident des Vereins, freut sich, dass die historische Liegenschaft an zentraler Lage erworben werden konnte: “Dem Projekt wird damit der entscheidende Schwung verliehen, um es zum Erfolg zu bringen.“ Die bereits breite Unterstützung in der Gesellschaft, bei der öffentlichen Hand und bei den Institutionen wird mit diesen Perspektiven nochmals weiterwachsen.

Vereinsstrukturen werden für die Zukunft fit gemacht

In Zukunft werden eine Geschäftsstellenleiterin und ein Projektleiter die Geschicke des Vereins professionell führen. Mit Valérie Arato Salzer, die auch Kulturbeauftragte des Schweize-rischen Israelitischen Gemeindebundes SIG ist, konnte die Leitung der Geschäftsstelle des Vereins in kompetente Hände gelegt werden. Die Projektleitung übernimmt Beat Heuberger, der langjährige Erfahrung in umfangreichen und erfolgreichen Kulturprojekten mitbringt. Die inhaltliche Weiterentwicklung des Projektes sowie dessen Umsetzung und die Sicherstellung der Finanzen sind in der kommenden Zeit die zentralen Aufgaben.

Der Verein Doppeltür stellt damit die Weichen für eine vielversprechende Entwicklung des Vermittlungsprojektes. Es ist ein Projekt aus der Geschichte für die Gegenwart und wegweisend für die Zukunft.

pm Verein Doppeltür

update 31.10.2018

Bild verlag oberauer "schweizer journalist"

In Sachen Medienarbeit hat der Aargau die Nase vorn!

Aarau – Peter Wanner ist Verleger des Jahres 2018. Er ist der erste Schweizer, der diese Auszeichnung ein zweites Mal bekommt, zwölf Jahre nach seiner ersten Wahl. „Der Wanner von 2018 ist aber mit dem Wanner von 2006 nicht zu vergleichen. Damals war er ein regionaler Zeitungsverleger, heute kontrolliert er den drittgrössten nationalen Presse-, Radio- und TV-Konzern“, schreibt Chefredakteur Kurt Zimmermann in der aktuellen Ausgabe des „Schweizer Journalist“, der heute erschienen ist.

Das Branchenmagazin zeichnet seit zwölf Jahren außergewöhnliche Persönlichkeiten im Schweizer Medienmanagement aus, die mit ihrer Arbeit die wirtschaftliche Grundlage für Journalismus sichern. Unter anderem 2016 Christoph Tonini von Tamedia, davor Marcel Kohler von „20 Minuten“ (2015) und Michael Ringier (2014). Quelle Oberauer-Verlag: Schweizr Journalist)

Das Jahr zieht langsam vorbei ....

Jedes Jahr eine Ueberraschung: Farbenspiel in Tegerfelden